Freitag, 22. Juli 2005

Die 9. oder sequentielle Kunst ?!

Na alles klar? Die Überschrift gecheckt?
Gut! Wenn nicht Wikipedia.de hilft immer...

Ok dann machen wir mal den Start in eine neue Sparte.

Comics. Was soll man sagen, von vielen gelesen, von wenigen re- spektiert... blahfasel
Für Comic-Kritik gibt es andere Seiten und damit werde ich mich jetzt nicht aufhalten.



AMERICAN SPLENDOR

Für den Anfang nehmen wir uns eine einsteigerfreundliche Em- pfehlung. Da es ein Film über einen Comic-Autor(! nicht Zeichner) ist, oder vielmehr eine Verfilmung eines Comics über einen Comic- Autor, oder eine Verfilmung eines Comic-Autors in Form eines ver- filmten Comics .. oder die Verfilmung eines Theaterstücks über einen Comic von einem Autor, welches von ihn selbst handelt ? Ich hab den Überblick verloren. Egal.

Ja, ich weis, man sollte Sätze abschließen, die man anfängt, also:
(nur nochmal zur Info, der Anfang war "Da es ein Film ist") ... sollte es ein guter Einstieg sein. Auch für diejenigen, die Comics nur von den ärmlichen Hollywood-Lizenz-Ausschlachtungen kennen. (Ok ein paar waren auch ganz in Ordnung.)

Zurück zum Film. American Splendor. Was soviel heißen soll wie "amerikanischer Glanz" oder "Pracht" und zynisch oder doch eher sarkastisch gemeint ist (mögen mich die Germanisten kreuzigen, aber der genaue Unterschied ist mir leicht verschleiert)?
Die Comic-Serie erschien zum ersten Mal 1976 und wird bis heute fortgeführt. Sie beschäftigt sich mit den (wahren) Widrigkeiten des alltäglichen Lebens. Wahr daher, weil es Erlebnisse und Be- gebenheiten aus dem Leben des Autors Harvey Pekar selbst sind.

Weiter werde ich jetzt nicht auf den Inhalt eingehen, da man sich den Film auch einfach beim Film-Dealer des Vertrauens ausleihen und sich selbst zuführen kann.
Bei Comic-Rezensionen stellt sich das zuweilen aufwendiger an, deswegen werde ich dort wohl genauer drauf eingehen. Man wird sehen.


Fazit:
Ich denke der Film ist auf jeden Fall sehenswert für Comic-Be-
geisterte. Und für Leute, die sich einfach mal nen interessanten Film ansehen möchten, der einem Mut macht nicht in seiner aktuellen Lebenslage zu versumpfen, sondern zu kämpfen. Auch wenn die Hauptrolle trotzdem chronisch miesepetrig bleibt. Ge- fallen haben mir zudem der Aufbau des Films. Zwischenzeitig sind Figuren aus den Comics (sprich gezeichnete Characktere) in den Film eingeblendet. Zudem werden beständig Interviews mit Harvey Pekar (dem Original) eingespielt, in denen er die aktuelle Lage (im Film) kommentiert.
Meiner Meinung nach ist die Besetzung auch ganz passend, sowohl optisch als auch spielerisch, auch wenn Mister Pekar da anderer Ansicht ist.


Ich muß noch ergänzen, leider kannte ich die Comics bis auf den Namen nicht (daher mögen mir Fans verzeihen, wenn der Film diesen nicht gerecht wird), aber ich werde dies bei passender Gelegenheit ändern.


Viel Spaß mit dem Film

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